Was ist der Unterschied zwischen einem spezifischen und einem nicht spezifischen Praktikum in den Ausbildungen Zusatzmodule und Fachmaturität Gesundheit?
Beide Praktika sind obligatorisch und integrierender Bestandteil der Ausbildung. Sie müssen validiert werden.
Das nicht spezifische Praktikum von 6 Wochen (in zwei aufeinanderfolgenden Perioden möglich) muss die/der Studierende selbst organisieren, es entspricht einer praktischen Erfahrung in der allgemeinen Arbeitswelt. Es muss den Studierenden ermöglichen, konkret nach einer Arbeits- oder Praktikumsstelle zu suchen, die Arbeitswelt kennenzulernen und die eigenen Stärken und Schwächen in konkreten Arbeitssituationen zu erkennen. Die praktische Erfahrung muss nach dem Erwerb des FMS-Ausweises oder in den zwei Jahren vor Beginn der Zusatzmodule erfolgen. Sie wird auf der Grundlage einer Arbeitsbestätigung oder eines Arbeitszeugnisses des Arbeitgebers validiert. Dieses Dokument beinhaltet die Dauer, die Art der Arbeit sowie den Beschäftigungsgrad.
Das spezifische Praktikum erfolgt in einer sozialmedizinischen Institution des Kantons Freiburg und wird in der Regel von der Hochschule für Gesundheit Freiburg organisiert. Es muss den Studierenden ermöglichen, die grundlegenden Kompetenzen zu entwickeln, um sich im Gesundheitswesen zu integrieren und die getroffene Berufswahl zu bestätigen. Das spezifische Praktikum dauert 8 Wochen und endet mit einer Beurteilung.
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